Austria Email-Gruppe im Geschäftsjahr 2025: Mit 7,5% Umsatzplus trotz belastetem Gesamtmarkt über dem Branchenschnitt

Knittelfeld, 23.06.2026 - Anlässlich ihrer Hauptversammlung präsentiert die Austria Email AG, führender heimischer Hersteller von energieeffizienten Heizungs- und Warmwassersystemen, die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2025. Angesichts der widrigen Marktbedingungen ist die Umsatzsteigerung der Austria Email-Gruppe (inklusive der 100%-Töchter Austria Email GmbH und Thermic Energy) um 7,5% von 140,6 Mio. Euro 2024 auf 151,1 Mio. Euro 2025 ein Erfolg. Der Umsatz der AG lag 2025 mit 90,5 Mio. Euro nur knapp unter dem Vorjahr (2024: 4 Mio. Euro). Das System- und Service Angebot der Austria Email sowie die Präsenz in den Exportmärkten und "Green Tech"-Produkte waren dafür im 170-sten Jahr des Bestehens der Firma entscheidend.

Als ein weiteres Ausnahme Jahr war auch 2025 geprägt von geopolitischen Verwerfungen, gestiegener Verunsicherung und anhaltender Konjunkturschwäche. Zusätzlich habe das Stopp & Go bei Förderungen für den Heizungstausch, regulatorische Versäumnisse und politischer Stillstand das Marktwachstum gelähmt. Unternehmen wie auch Endkunden haben mangels Planungssicherheit Investitionen in die Modernisierung veralteter und fossiler Heizungs- und Warmwassersysteme unterlassen oder aufgeschoben. Dadurch ist beispielsweise der Wärmepumpenmarkt in Österreich um 22% eingebrochen.

“Die Austria Email AG präsentiert sich mit stabilem Umsatz und deutlichem Wachstum als Gruppe, einem erhöhten Ergebnis und der Steigerung der Eigenkapitalquote von 53,5% auf 58,8% als robustes Unternehmen. Dazu tragen das hohe Engagement der Mitarbeitenden, die Systemkompetenz und der Verbund mit Groupe Atlantic ebenso bei wie der Fokus auf Effizienzsteigerung, Marktdurchdringung, Digitalisierung und Innovationen.”, erklärt Martin Hagleitner, CEO der Austria Email AG sowie Groupe Atlantic Konzerngeschäftsführer DACH-Region und ausgewählte CEE-Märkte.

Für Konsumenten gilt: Wer auf alte Systeme setzt, zahlt drauf - Jahr für Jahr

Mit den hohen Energiekosten und der Rückkehr der Inflation steht in den heimischen Haushalten das Potenzial von Einsparungen durch effiziente Lösungen bei Heizung, Warmwasser und Raumkühlung noch stärker im Fokus. Neben der Betroffenheit durch die Teuerung von Öl und Gas, steigenden CO2-Steuern und Netzkosten rückt auch die Versorgungssicherheit wegen der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten wieder ins Bewusstsein.

Dabei erweisen sich die Investition in eine Wärmepumpe auf jeden Fall als gewinnbringend. Denn sie sorgt für deutlich geringere Betriebskosten bei Heizung, Warmwasser und Raumkühlung, die bis zu 90% der Energieausgaben im Haushalt ausmachen. Mit der Nutzung von PV-Strom und in Kombination mit einer energieeffizienten Speicherlösung wird der Betrieb noch günstiger: Pro Jahr lassen sich so bis zu 1.500 Euro an Einsparungen erzielen. Auch die kleinere Investition in eine Brauchwasserwärmepumpe macht sich bezahlt, da Warmwasser einen steigenden Anteil des Energieverbrauchs im Haushalt ausmacht. Zusätzlich bringt der Umstieg auf einen smarten Warmwasserspeicher sofort Einsparungen von bis zu 30% gegenüber einem alten Boiler. 

“Da Viele sehr genau auf ihr Haushaltsbudget achten müssen, ist eine Heizungssanierung eine wirtschaftliche Notwendigkeit, damit das Wohnen auch in Zukunft leistbar bleibt. Ein Heizungstausch ist auch in Hinblick auf die Sommerhitze empfehlenswert: Denn Wärmepumpen sind eine praxistaugliche Alternative zu Klimaanlagen, und selbst Brauchwasserwärmepumpen können zur Raumkühlung eingesetzt werden.”, betont Martin Hagleitner. 

“Leistbares Wohnen, Arbeitsplätze und Klimaschutz in Österreich verdienen Reformen, Entlastung und Berechenbarkeit”: Ruf nach tragfähiger Zukunftslösung

“Wenn der Politik leistbares Wohnen, Arbeitsplätze und Lebensraum wirklich ein Anliegen sind, dann gilt es, endlich Planungs- und Investitionssicherheit für Haushalte und Unternehmen zu schaffen. Doch bei einer dauerhaft tragfähigen Lösung ist auch diese Bundesregierung bis heute säumig.”, stellt Martin Hagleitner fest.

Konkret plädiert Martin Hagleitner für fossile Ausstiegsvorhaben mit Übergangsfristen Reformen im Miet- und Wohnrecht, eine Entschlackung von Normen sowie steuerliche und treffsichere Anreize. Angesichts der ohnehin angespannten Wirtschaftslage würde davon - budgetneutral und ohne neue Belastungen für die Bevölkerung - dringend nötige Konjunkturimpulse ausgehen, die die Auslastung von Betrieben erhöhen und Arbeitsplätze sichern.

Die Produktionsstätten der Austria Email AG sind in den Hauptmärkten Österreich und Deutschlang angesiedelt, mit einem klaren Bekenntnis zu den Standorten und ihren Mitarbeitern. Neben der unternehmerischen Eigenverantwortung zur kontinuierlichen Effizienzsteigerung und Innovation liegt es jedoch auch an den Regierungen, für Entlastung und Investitionsanreize zur sorgen, um die verlorene internationale Konkurrenzfähigkeit der produzierenden Industrie besonders für die Exportmärkte wieder herzustellen.

Österreich hinkt bei Erreichung der EU-Klimaziele hinterher

Eine Erhöhung der Sanierungsrate ist auch mitentscheidend dafür, dass Österreich seine verbindlichen Klimaziele erreicht. Doch laut OECD-Umweltprüfbericht 2026 ist die Republik nicht auf Kurs. Fossile Brennstoffe machen noch immer rund 60 Prozent der gesamten Energieversorgung aus. Das hat schwerwiegende Konsequenzen, denn bei einer Verfehlung der EU-Vorgaben für 2030 drohen Strafzahlungen in Milliardenhöhe, wenn sich die Emissionsreduktion nicht massiv beschleunigt. Bei der Sanierung des Gebäudebestands ist deshalb Tempo gefordert: Österreich muss deutlich schneller werden: Denn derzeit werden nur rund 1,5 Prozent aller alten Heizungs- und Warmwassergeräte getauscht, für die Ziele der Wärmewende braucht es jedoch das Doppelte.

Bestimmende Trends: Smarte Speichertechnik, PV-Einbindung und neue Generation von Heizungs- und Brauchwasserwärmepumpen mit Propan

Sowohl bei Luft- als auch bei Erdwärmepumpen bietet Austria Email eine leistungsstarke neue Geräte-Generation mit dem umweltverträglichen Kältemittel Propan sowie einfacher Photovoltaik-Einbindung. Diese kommen im Neubau ebenso zum Einsatz wie in der Sanierung von Einfailienhäusern und im Mehrgeschossigen Wohnbau. Auch das Sortiment der Warmwasserwärmepumpen ist neu mit Propan verfügbar. Innovationskraft beweist Austria Email zudem mit einem Kokus auf smarte Elektrospeicher und Fernwärmespeicher. Auch diese Geräte bringen mit digitalen Funktionen und einfacher PV-Einbindung einen überzeugenden Mehrwert für Kunden. Zu den Vorzügen zählen u.a. Eigenverbrauchsoptimierung bei PV-Strom, digitale Steuerungsfunktionen zum Energiesparen swoie smarte Funktionen zur Integration in das Energiemanagement und zur Nutzung günstiger Stromtarife.

Zur Unterstützung bei der Entscheidung für den Heizungstausch steht Kunden eine Reihe von Services zur Verfügung, wie u.a.:

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  • PA_Austria Email AG_Hauptversammlung Geschäftsjahr 2025_06-2026

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